Kreislaufwirtschaft ist mehr als ein Nachhaltigkeitstrend
Unternehmen werden zunehmend danach bewertet, wie sie mit Ressourcen umgehen, woher ihre Materialien stammen und was mit Produktionsresten geschieht.
Damit verändert sich auch die Rolle des Kunststoffrecyclings. Es geht nicht mehr nur darum, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Materialströme, eine definierte Qualität und die wirtschaftlich sinnvolle Rückführung von Rohstoffen.
Aus linearen Prozessen werden Materialkreisläufe
In einem linearen Produktionsprozess werden Rohstoffe beschafft, verarbeitet und verbleibende Reste anschließend entsorgt.
Ein Kreislaufprozess geht weiter:
- Produktionsreste werden getrennt erfasst.
- Die Materialien werden analysiert und sortiert.
- Sie werden gereinigt und vermahlen.
- Das Mahlgut wird bei Bedarf regranuliert.
- Das aufbereitete Material wird erneut eingesetzt.
So können wertvolle Kunststoffe länger im Wirtschaftskreislauf gehalten werden.
Warum industrielle Produktionsreste besonders geeignet sind
Sortenreine Produktionsreste bieten häufig gute Voraussetzungen für die Wiederaufbereitung.
Materialart, Ursprung und Zusammensetzung sind besser nachvollziehbar als bei gemischten Abfallströmen.
Auf dieser Grundlage können Rezyklate mit möglichst konstanten Eigenschaften hergestellt werden.
Wirtschaftliche und ökologische Ziele verbinden
Ein funktionierender Materialkreislauf kann:
- den Einsatz von Primärrohstoffen reduzieren
- Entsorgungs- und Transportaufwand verringern
- die Versorgungssicherheit erhöhen
- die Materialherkunft transparenter machen
- betriebliche Nachhaltigkeitsziele unterstützen
Kreislaufwirtschaft sollte deshalb nicht isoliert als Umweltthema betrachtet werden. Sie betrifft Einkauf, Produktion, Qualitätssicherung, Logistik und Unternehmensstrategie gleichermaßen.
Gemeinsam Kreisläufe entwickeln
RPL unterstützt Unternehmen bei der Aufbereitung industrieller Kunststoffreste und der Entwicklung geeigneter Materialkreisläufe.
