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Wenn Produktionsreste wieder zum Rohstoff werden

Kunststoffabfälle auf einer Deponie als Symbol für ungenutzte Rohstoffpotenziale

In vielen kunststoffverarbeitenden Unternehmen fallen täglich Produktionsreste, Randbeschnitte und Ausschussteile an. Häufig werden diese Materialien gesammelt, abtransportiert oder entsorgt. Dabei können sortenreine Kunststoffreste einen wertvollen Rohstoff darstellen.

 

Ein Beispiel dafür ist das Inhouse-Recycling bei der SALUX GmbH. Seit Anfang 2026 übernimmt RPL dort die Aufbereitung der anfallenden Kunststoffreste direkt am Produktionsstandort.

 

Kurze Wege und klar definierte Materialströme

 

Die anfallenden Kunststoffe, darunter PMMA, Polycarbonat und PET-G, werden sortiert, gereinigt, vermahlen und anschließend regranuliert. Das daraus entstehende Rezyklat kann erneut für geeignete Produktionsprozesse verwendet werden.

 

Produktionsreste verlassen damit nicht mehr zwangsläufig das Werk, sondern werden kontrolliert in den Materialkreislauf zurückgeführt.

 

Welche Vorteile bietet Inhouse-Recycling?

 

Ein auf den Produktionsstandort abgestimmtes Recyclingkonzept kann mehrere Vorteile miteinander verbinden:

 

  • Reduzierung von Abfall- und Transportmengen
  • bessere Kontrolle über die eigenen Materialströme
  • Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe
  • geringere Abhängigkeit von Primärmaterialien
  • höhere Planungs- und Versorgungssicherheit
  • nachvollziehbare und dokumentierbare Recyclingprozesse

 

Entscheidend ist dabei, dass die Materialien möglichst sortenrein erfasst und die Prozesse exakt auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt werden.

 

Recycling als strategischer Produktionsfaktor

 

Kreislaufwirtschaft ist nicht ausschließlich eine ökologische Maßnahme. Angesichts schwankender Rohstoffpreise und unsicherer Lieferketten kann sie auch zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor werden.

 

Unternehmen, die ihre Produktionsreste kontrolliert zurückführen, gewinnen mehr Transparenz über Mengen, Qualität und Verfügbarkeit ihrer Materialien.

 

Ihr Potenzial prüfen lassen

 

In Ihrem Unternehmen fallen regelmäßig Kunststoffreste aus PMMA, PC oder PET-G an? Gemeinsam prüfen wir, welche Möglichkeiten zur Aufbereitung und Rückführung bestehen.

Häufige Fragen zum Thema Inhouse-Recycling

Was versteht man unter Inhouse-Recycling?2026-09-14T12:06:37+02:00

Beim Inhouse-Recycling werden Produktionsreste direkt am Unternehmensstandort gesammelt und möglichst wieder in den eigenen Materialkreislauf zurückgeführt.

Für welche Unternehmen eignet sich Inhouse-Recycling?2026-09-14T12:06:47+02:00

Besonders interessant ist das Modell für Unternehmen, bei denen regelmäßig größere Mengen sortenreiner Kunststoffreste anfallen.

Muss die gesamte Aufbereitung im eigenen Unternehmen stattfinden?2026-09-14T12:06:53+02:00

Nein. Je nach Konzept können einzelne Prozessschritte vor Ort und weitere Aufbereitungsschritte durch einen spezialisierten Recyclingpartner erfolgen.

Materialstrom prüfen

Kunststoffreste sinnvoll zurückführen?

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Aufbereitungsmöglichkeiten für Ihre Produktionsreste technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.

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